sillipreuss     15 03 2011, 12:26

ES ist dort schön zum einkaufen.Die Leute sind nett und das Essen lecker und günstig. Wir fahren wieder hin.


Georg ascher     30 08 2013, 11:00

Durch die Kriegsumstände von 1945 hatte ich zu einer Familie in Niederwutzen eine freundschaftliche Verbindung. Durch wiederholte Einladungen sie zu besuchen, hatte ich 1979 wieder eine Reise in diesen im Oderbruch gelegenen Ort grmacht. Bei Kriegsende 1945 hatte ich ein großes Stück vom Kreis Königsberg in der Neumark mit furchtbaren Erlebnissen kennen gelernt. Nicht nur diese, vor allem das schöne Land mit seinen Seen.


Georg ascher     30 08 2013, 20:59

Ich erlaube mir aufmerksam zu machen Im internet \"Fluchtwege Lebenswege Georg Ascher\" zu wählen. In diesem Bericht von Soldatenglück, habe ich berichtet, was ich bei Kriegsende 1945 von der Weichsel bis zur Oder, im Kreis Königsber fünf Monate lang, in sechs Monaten Furchtbares erleben musste. Gibt es noch Zeitzeugen?


Georg ascher     13 01 2014, 07:53

Ich freue mich über diese Information mit der Bildreihe zu sehen,die mir sehr viel bedeuten. In einer furchtbar traurigen Zeit habe ich bei Kriegsende 1945 fünf Monate lang in diesem Winkel des ehemailgen Kreises Königsberg in der Neumark gelebt. Ja, und in der Nacht vom 8. auf 9. April erschossen worden zu sein, wäre ich in Zehden in einem unbekannten Ort begraben worden. Es sind Erinnerungen, die für immer erhalten bleiben, und bei meinen wiederholten Besuchen von Bedeutung waren. \"Ein Bayer in der Neumark\"


Georg ascher     13 01 2014, 07:53

Ich freue mich über diese Information mit der Bildreihe zu sehen,die mir sehr viel bedeuten. In einer furchtbar traurigen Zeit habe ich bei Kriegsende 1945 fünf Monate lang in diesem Winkel des ehemailgen Kreises Königsberg in der Neumark gelebt. Ja, und in der Nacht vom 8. auf 9. April erschossen worden zu sein, wäre ich in Zehden in einem unbekannten Ort begraben worden. Es sind Erinnerungen, die für immer erhalten bleiben, und bei meinen wiederholten Besuchen von Bedeutung waren. \"Ein Bayer in der Neumark\"


Georg ascher     15 01 2014, 16:44

Durch schicksalshafte Umstände bei Kriegsende 1945, sind Hans Stieler und ich gute Freunde geworden, der im Kreis Königsberg in der Neumark seine Heimat hatte. Als ich ihn im August 1979 zum ersten Mal besucht habe, war Niederwutzen noch ein einsames Dörflein. Es gab keine Geschäfte. Wir hatten zusammen Rundfahrten mit dem Auto zu den Orten gemacht, in denen ich dortmals fünf Monate zu leben hatte. Mein letzter Aufenthalt war in Königsberg. Am 15. Juni 1945 hatte ich mich auf den Weg in mein Heimatland nach Bayern gemacht. In der Nähe des Denkmals, das es 1945 noch nicht gab, bin ich mit einer Fähre über die Oder gefahren. So war ich schon ganz nahe bei Niederwutzen, aber nicht im Ort. Folgend bei wiederholten Besuchen bei Hans in Niederwutzen, sind auf einer weiten Fläche viele Verkaufsbuden mit zahlreichen Angeboten enstanden, auch im Ort selbst. Die Saldernbrücke war zerstört, so mußten wir bei Frankfurt über die Grenze nach Polen in die Neumark fahren. Es waren strenge Kontrollen bei der Durchsuchung unseres Autos. Die Saldernbrück wurde wieder für den Grenzverkehr gebaut. Nun gingen meine Besuche über Bad Freienwalde, von Hohenwutzen nach Niederwiutzen. So streng die Besuche waren, können sie nun, Gott sei Dank\" ohne Probleme gemacht werden. Die Grenze ist offen, aber ich bin beschränkt, alt geworden zu sein und leider keine Besuche mehr in dieses schöne Stückchen einstigen Deutschland mehr machen zu können. Die Familie Stieler, deutschstämmig, ist nach Hof in Bayern umgezogen. Doch habe dort gute Freunde kennen gelernt und in Verbindung mit ihnen. Aber die Erinnerung ist mir gut erhaltend verblieben.


Georg ascher     17 01 2014, 15:07

Drei Wochen lang war ich mit noch drei Kameraden von der Weichsel auf der Flucht, als die Rote Armee die Front durchbrochen hatte und wir unter furchtbaren Erlebnissen bei Güstebiese an die Oder angekommen sind. Es war keine Möglichkeit mehr, an das rettende Westufer zu kommen. Der Wald war nur mehr unser schützender Aufenthalt, als wir zur Latzkower Mühle kamen. Im Kreiskalender 1931 wird von ihr geschrieben: \"Ganz abseits der Heerstraße liegt die Latzkower Mühle, seit Menschengedenken allein. Romantische Bilder steigen auf in der Einsamkeit der Mühlenpoesie am Wehr der Schlippe. Die Schlippe, der rauschende Mühlbach, klingt wie eine Sage durch den tiefen Mühlenfrieden\". Die landwirtschaftlichen Gebäude waren durch die Kriegseinwirkung schon alle zerstört. Aber aus dem Wohngebäude rauchte noch der Kamin. Also leben dort noch Leute. Es war ein älteres Ehepaar. Für uns eine große Freude, ein Mal wieder an ein Essen zu kommen, was wir auch bekommen haben. Weil ich so jung und schwach war, hatten diese Leute Mitleid mit mir und ich sollte bei ihnen bleiben. Täglich kamen Russen und suchten nach deutsche Soldaten. In Zivil gekleidet, sagte ich ihnen, dreizehn Jahre alt zu sein, das glaubten sie mir. Fortan, auch bei den Deutschen, war ich der dreizehnjährige Bayernjunge gewesen. Durch die Kampfhandlungen an der nahen Oder mußten wir Latzkow verlassen. In der Mühlenstraße in Mohrin fanden wir eine Unterkunft. Alle Tage gingen Leute, von den rus. Soldaten abgeholt, zum Gut nach Kleinwubiser zum Arbeiten, um ein Essen zu bekommen. Ich schloß mich ihnen an und konnte auch meine Wohltäter mit versorgen. Am 15. März wurden alle Bewohner von Mohrin und den umliegenden Orten, wegen den nahen Kampfhandlungen, iin Richtung Ostern vertrieben. Dadurch bin ich von meinen guten Leuten weggekommen. Mit einer Gruppe Jungen und Mädchen, von etwa vierzehn und fünfzehn Jahren, hatte ich mich zusammengefunden. Ich war der einzige Ältere, aber der \"13jährige Bayernjunge\" und entsprechend meines Alters auch der Tapfere gewesen. Wir waren froh, wenn uns russische Soldaten aufgegriffen hatten, bei ihnen zu arbeiten, um ein Essen zu bekommen. So habe ich Orte wie Königsberg, Mohrin, Zehden, Falkenwalde und noch andere Orte meiner Aufentalte gesehen. Aber erst durch meine wiederholten Besuche habe ich dieses Stück des Königsberges Kreises in der Neumark erkundet, wie schön es ist. Dabei den Mohriner See, den Krebssee, den Kleinmanteler See und den Röthesee, und auch gebadet. Natürlich war ich oben beim Zehdener Denkmal und auch auf dem Turm. Es waren herrliche Weitblicke in die Landschaft und über die Stadt Zehden. In der Schule hatten wir das Lied gelernt: \"Märkische Heide, märkischer Sand. kieferndunkle Wälder, heil dir du Brandenburger Land\"


Georg ascher     2 02 2014, 11:52

Grüß Gott! Warum wird OSINOW DOLN Y - Niederwutzen - nicht mehr gesendet ? Ich bedauere es sehr, das für mich sehr von Bedeutung ist. Für eine Fortsetzung danke ich sehr.


Georg ascher     24 02 2014, 13:33

Meine Gedanken sind in diesen Tagen, als ich vor 69 Jahren drei Wochen lang in der Latzkower Mühle gelebt hatte. Eine Erholpause von meiner drei wöchigen Flucht als 18jähriger Soldat, von der Weichsel bei Warschau bis hierher zur Oder. Ich konnte in einem Bett schlafen und mich satt es. Es waren sehr gute Leute,das Ehepaar Dr. Georg Schwartze, die mich aufgenommen hatten. Durch die Kampfhandlungen an der nahen Oder, wurden wir am 28. Februar ohne Nichts, nur was wir am Leib hatten, vertrieben. In Mohrin hatten wir notdürftig eine Unterkunft gefunden. Dann begann für mich ein furchtbares Schicksalsleben. Auch Frau Schwartze hatte mir berichtet, wie es ihnen ergangen ist. Sie schrieb mir: \"Anfang August wurde mein Mann von einem Russen niedergeschlagen, und er trampelte über ihn, oder vielmehr auf ihn rum. Dann am 10. August ist mein Mann nach großen Schmerzen gestorben. Dieses Kapitel ist alleine ein Roman für sich. Männer aus Großwubiser machten mir einen Sarg, welchen ich mit Karboleum anstrich und in dem ich meinen Mann bettete. Am Sonntag nachmittag, zwei Uhr, haben wir ihn auf dem Friedhof in Großwubiser zu Ruhe gelegt. Pfarrer Mangelsdorf hielt die Geabrede.Acht Tage später verließ ich Latzkow und ging nach Großwubiser. Allein konnte ich nicht im Wald bleiben. . . . \"So lieber Herr Ascher, das ist in groben Zügen mein Leben seit dem 15. März 1945 als wir getrennt wurden. Erinnerte mich nur, daß Sie in einem kleinen Ort bei Nürnberg beheimatet waren. Ob die Russen die eingegrabenen Sachen, die Sie dortmakls unter Johannisbeersträuchern versteckt hatten gefunden haben, weiß ich nicht.\" Nun lieber Georg, für heute genug.Ich kann nicht mehr schreiben und wüßte noch so viel. Seien Sie herzlich gegrüßt von Ihrer Frieda Schwartze.


Georg ascher     2 03 2014, 20:41

Es war im Januar 1945. Er war sehr kalt und es gab viel Schnee. Ich war Soldat an der Weichselfront bei Warschau, und als die Soldaten der Roten Armee die Front durchbrochen hatten, war ich drei Wochen lang bis zur Oder auf der Flucht. Ich konnte nicht mehr. Bei einem älteren Ehepaar durfte ich bleiben, und das Schicksal der verbliebenen Deutschen der Gefahren der Gefangenschaft oder erschossen zu werden, erleben zu müssen. Nach dem vielen Leid bei den russischen Soldaren, bin ich dann am 6. Juli 1945 glücklich in meine Heimat nach Bayern angekommen. Ich hatte Grund genug, der lieben Mutter Gottes zu danken, die mich oftmals auf wunderbarer Weise geholfen hatte, dieses furchtbare Schicksal gesund überlebt zu haben. Im Mai 1946 machte ich mit meinem Bruder zusammen, der drei Tage vor mir vom Krieg heimgekommen war, eine Wallfahrt nach Altötting, einem der größten Marienwallfahrtsorte in Deutschland. Es war eine Zugfahrt. Sieben Kilometer hatten wir zum Bahnhof nach Hilpoltstein zu gehen. Es war noch früh am Morgen. Die Zugfahrt ging dann nach Roth, über München und Mühldorf nach Altötting. Die Zugfahrt ging langsam voran, weil die Gleisstrecke noch von der Kriegseinwirkung geschädigt war. Ein Stück mußten wir auf einen Bus umsteigen, weil die zu überfahrende Innbrücke noch gesprenkt war. Es war Abend geworden, als wir in Altötting angekommen waren. Wir gingen dann auch gleich zur Gnadenkapelle, um dort der lieben Mutter Gottes für unsere glückliche Kriegsheimkehr zu danken. Dann schlossen wir uns den Betern an, die im Kapellenrundgang die ganze Nacht hindurch laut beteten, was jetzt nicht mehr sein darf. Wir sind dann doch müde geworden und gingen zum Ausruhen in die nicht verschlossene Bruder Konrad Kirche. Beim Bruder Konrad Brunnen hatten wir uns mit etwas mitgehabten Essen und vom Brunnenwaser gestärkt. Ich war so müde, dass ich in der Kirche eingeschlafen bin. Es war Sonntag und wir besuchten einige Gottesdienste, vor allem zu beten in der Gnadenkapelle. Um zwölf mußten wir am Bahnhof in Neuötting, für die Heimfahrt nach München sein. Als wir nach Roth kamen, war es spät in der Nacht. Zu unserem nahen Bahnhof nach Hilpoltstein, ging kein Zug mehr. Wir mußten den Heimweg zu Fuß machen. Nach einer Wegstzrecke konnte, oder ich wollte nicht mehr weiter zu gehen. Mein drei Jahre ältere Bruder hatte ein Problem mit mir. Es war schon Tag geworden, als wir daheim angekommen waren. Es war eine schwere Wallfahrt, die ich als Dankeswallfahrt nach Altötting für die glückliche Kriegsheimkehr gemacht habe. Die Mutter hatte mir doch so wundertätig geholfen. So ein Schicksal kann man nicht vergessen. Es ist aber nicht bei dieser Wallfahrt verblieben. So ziemlich alle Jahre bin ich hier an diesem Gnadenort, bei der Mutter Gottes und beim heiligen Bruder Konrad, den ich auch sehr verehre, um zu danken und zu bitten.


Wiebke von Levetzow     3 03 2014, 16:03

In Ihren Berichten werden die Latzkower Muehle und Gross Wubiser genannt. Die Familie meines Vaters stammt aus Gossow, meine Tante Elisabeth Charlotte v. Levetzow verwaltete bis Januar 1945 das Zweitgut der Familie in Gross Wubiser, zu der auch die Muehle gehoerte. Vielleicht hat jemand meine Familienangehoerigen gekannt. Wenn ja, bitte bei mir melden. Dank im voraus Wiebke von Levetzow Rom e-mail vonlevetzow@alice.it


Georg Ascher     27 03 2014, 14:43

Bayern ist der heiligen Maria geweiht. Der bayerische König Ludwig III. wandte sich während des ersten Weltkrieges an Papst Benedikt XV. mit der Bitte, Maria zur Schutzfrau Bayerns erklären zu llassen und ein bayerisches Marienfest zuzulassen. Papst Benedikt gewährte beidei Bitten am 26. April 1916 - und schon am 14. Mai desselben Jahres wurde das in allen bayerischen Diözesen gefeiert, und heute ist der gebräuchliche Termin, am 1. Mai das Fest \"Patrona Bavariae\" zu feiern. An diesem Tag und im ganzen Monat Mai werden in Bayern viele Wallfahrten zu Marienwallfahrtsorten gemacht, bei uns zum Beispiel in der Woche vor Pfingsten vom Samstag bis Dienstag nach Altötting. Auch ich wollte diese Fußwallfahrt mitmachen, und hatte mir ein Paar kräftige Schuhe und einen Rucksack gekauft. Ich hatte einen schweren Unfall und kann nun leider keine weiten Fußwege mehr machen. Ich habe schon Pilgerreisen nach Lourdes und nach Fatima, nach Tschenstochau, dem größten Wallfahrtsort in Polen und nach Mariazell in Österreich gemacht. Ich bin so sehr dankbar in meiner Nähe, die herrliche Wallfahrtskirche \"Maria Hilf\" in Freystadt zu haben, die ich oft besuche. Sie wurde von den zwei italenischen Baumeistern Viscardi und Appini nach dem Vorbild des Petersdom in Rom erbaut. Die Gemälde sind von der berühmten Künstlerfamlie Asam. In dem Kuppelbau haben schon die Regensburger Domspatzen gesungen und es sind viele Konzerte.

Im Jahr 1988 erreichte das Original Naabtal Duo mit dem Lied \"Patrona Bavariae\", den Sieg der bayerischen Volksmusik.


Georg Ascher     27 03 2014, 17:40

Nachtrag: Seit Mai 1952 bin ich Mitglied der Marianischen Männerkongrgation bei der Filialkongregation in Freystadt.


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